Erstberatung: ca. 60 Minuten · 190 € netto / 226,10 € brutto · telefonisch, per Video oder vor Ort in Konstanz.
Sie haben per PayPal bezahlt und nie etwas erhalten, oder Sie wurden auf einer Kleinanzeigen-Plattform, in einem Fake-Shop oder über eine vermeintliche Investment-Plattform betrogen? Dann stellt sich sofort die Frage: Bekomme ich mein Geld zurück, und von wem?
Die Antwort hängt entscheidend davon ab, wie Sie bezahlt haben und wer die Zahlung ausgelöst hat. Als Rechtsanwalt für Bankrecht prüfe ich, welche Ansprüche Sie gegen PayPal, gegen Ihre Bank und gegen die Täter haben, und setze sie durch.
Typische Situationen: Ware aus einem Fake-Shop kommt nie an. Bei Kleinanzeigen wurde per „Freunde und Familie“ bezahlt. Betrüger haben sich Zugang zu Ihrem PayPal-Konto verschafft. Sie haben auf einer angeblichen Trading- oder Krypto-Plattform per PayPal eingezahlt. Der Käuferschutz wurde abgelehnt.
Rechtlich gibt es zwei grundverschiedene Fälle:
Haben Betrüger über Ihr Konto Zahlungen ausgelöst, etwa nach Phishing oder einem gehackten Passwort, ist die Zahlung nicht autorisiert. PayPal muss den Betrag grundsätzlich erstatten (§ 675u BGB). Eine Haftung trifft Sie nur ausnahmsweise, etwa bei grober Fahrlässigkeit (§ 675v BGB), und auch das muss PayPal beweisen.
Haben Sie die Zahlung selbst ausgelöst, weil Sie getäuscht wurden, etwa bei einem Fake-Shop, ist sie im Rechtssinn autorisiert. Ein gesetzlicher Erstattungsanspruch gegen PayPal besteht dann grundsätzlich nicht. Es bleiben der PayPal-Käuferschutz, Ansprüche gegen den Empfänger und je nach Fall weitere Ansprüche.
Wichtig: Die Grenze zwischen beiden Fällen ist in der Praxis oft unscharf, etwa wenn Betrüger Sie am Telefon zu einer Freigabe gedrängt haben. Hier lohnt sich eine genaue rechtliche Prüfung, denn davon hängt ab, ob PayPal zahlen muss.
Der Käuferschutz greift grundsätzlich nur, wenn Sie über die Funktion für Waren und Dienstleistungen bezahlt haben. Zahlungen über „Freunde und Familie“ sind davon ausgenommen. Betrüger drängen deshalb gezielt auf diese Zahlungsart.
Einen Konflikt müssen Sie nach den PayPal-Bedingungen innerhalb von 180 Tagen nach der Zahlung eröffnen. Warten Sie nicht ab, bis der Verkäufer Sie immer wieder vertröstet.
Eine Ablehnung ist keine gerichtliche Entscheidung. Ihre gesetzlichen Ansprüche gegen den Verkäufer bleiben bestehen, und es ist zu prüfen, ob PayPal seine eigenen Bedingungen richtig angewendet hat.
Per PayPal betrogen worden? Lassen Sie schnell prüfen, wie Sie Ihr Geld zurückholen.
Erstberatung: ca. 60 Min. · 190 € netto / 226,10 € brutto.Melden Sie unbefugte Zahlungen oder den Betrug umgehend und ändern Sie Ihre Zugangsdaten. Bei Fremdzugriff ist die unverzügliche Anzeige an PayPal auch rechtlich wichtig (§ 675l BGB).
Eröffnen Sie im PayPal-Konfliktlösungszentrum einen Fall, wenn Sie über „Waren und Dienstleistungen“ bezahlt haben.
Lief die Zahlung per Lastschrift oder Kreditkarte, kann je nach Fall eine Rückbuchung bei der Bank in Betracht kommen. Dabei sind Fristen zu beachten. Stimmen Sie diesen Schritt ab, denn eine Rücklastschrift kann zu einem Negativsaldo bei PayPal führen.
Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch online möglich. Sie ist oft Voraussetzung dafür, die Täter zu ermitteln.
Sichern Sie Chats, Anzeigen, Shop-Seiten, E-Mails, Transaktionsdetails und Kontoauszüge, bevor Inhalte gelöscht werden.
Unabhängig von PayPal haften die Täter zivilrechtlich auf Rückzahlung und Schadensersatz, etwa aus Betrug in Verbindung mit § 823 Abs. 2 BGB und § 263 StGB oder aus § 826 BGB. Häufig landen die Gelder auf Konten von Mittelsleuten. Auch gegen diese kommen Ansprüche in Betracht, zum Beispiel aus ungerechtfertigter Bereicherung. Über die Akteneinsicht im Strafverfahren lassen sich Namen und Kontoverbindungen ermitteln.
Ehrliche Einschätzung: Nicht jeder Fall lohnt ein anwaltliches Vorgehen. Bei kleinen Beträgen und unbekannten Tätern im Ausland sind die Chancen begrenzt. Ich sage Ihnen in der Erstberatung klar, ob und wie sich ein Vorgehen für Sie rechnet.
Ich biete insbesondere folgende Leistungen an:
Ich kläre, ob die Zahlung autorisiert war und welche Ansprüche gegen PayPal, Bank und Empfänger bestehen.
Ich mache Erstattungsansprüche bei nicht autorisierten Zahlungen geltend und prüfe abgelehnte Käuferschutzfälle.
Akteneinsicht, Ermittlung der Empfänger sowie außergerichtliche und gerichtliche Rückforderung.
Verlangt PayPal nach einer Rückbuchung Geld von Ihnen, wehre ich unberechtigte Forderungen ab.
Erfahren Sie mehr: Phishing und Online-Banking-Betrug · Unberechtigte Abbuchungen vom Girokonto · PayPal-Forderung von KSP · Alle PayPal-Probleme im Überblick
Über den PayPal-Käuferschutz grundsätzlich nicht, denn diese Zahlungsart ist davon ausgenommen. Es bleiben zivilrechtliche Ansprüche gegen den Empfänger und gegebenenfalls gegen Mittelsleute.
Grundsätzlich ja. Bei nicht autorisierten Zahlungen muss PayPal den Betrag erstatten (§ 675u BGB). Nur ausnahmsweise, etwa bei grober Fahrlässigkeit, haften Sie selbst, und das muss PayPal beweisen.
Nach den PayPal-Bedingungen innerhalb von 180 Tagen nach der Zahlung. Warten Sie trotzdem nicht ab, sondern eröffnen Sie den Fall so früh wie möglich.
Das kann sinnvoll sein. Es führt aber häufig zu einem Negativsaldo, den PayPal dann von Ihnen einfordert. Stimmen Sie diesen Schritt vorher ab.
Das hängt von der Höhe des Schadens, der Zahlungsart und den Ermittlungsmöglichkeiten ab. In der Erstberatung gebe ich Ihnen eine ehrliche Einschätzung.
Eine Pflicht besteht nicht, sie ist aber dringend zu empfehlen. Sie ist oft Voraussetzung, um Täter und Empfängerkonten zu ermitteln, und stützt Ihre Position gegenüber PayPal.
Die Erstberatung dauert ca. 60 Minuten und kostet 190 € netto beziehungsweise 226,10 € brutto.
Ich prüfe Ihren Fall persönlich und sage Ihnen, gegen wen Sie vorgehen können und ob es sich lohnt.
Ob Sie nach einem Betrug über PayPal Ihr Geld zurückbekommen, hängt von der Zahlungsart, von der Frage der Autorisierung und davon ab, wie schnell Sie reagieren. Als Rechtsanwalt für Bankrecht in Konstanz prüfe ich alle Wege und vertrete Sie bundesweit.
Buchen Sie jetzt einen Termin, wenn Sie über PayPal betrogen wurden, Ihr Konto missbraucht wurde oder der Käuferschutz abgelehnt wurde.