Konto gesperrt / Kontokündigung
Konto gesperrt oder gekündigt – was Sie jetzt tun können
Entscheidend ist in dieser Situation, schnell, strukturiert und rechtlich fundiert zu reagieren. Als Rechtsanwalt in Konstanz unterstütze ich Sie dabei, den Sachverhalt aufzuklären, erforderliche Nachweise zielgerichtet vorzulegen und wenn erforderlich Ihre Rechte gegenüber der Bank konsequent durchzusetzen.
Typische Gründe für eine Sperre oder Kündigung des Kontos
Aus Sicht der Bank kommen insbesondere folgende Gründe in Betracht:
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Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
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Unklare Mittelherkunft oder nicht plausibel erklärte Zahlungseingänge
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Auffällige Transaktionen, etwa mit Krypto-Bezug oder Auslandsüberweisungen
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Unvollständige KYC-Unterlagen (Know-Your-Customer), z. B. fehlende Legitimation oder Nachweise
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Kündigung aus Geschäftsentscheidung, insbesondere bei Girokonten
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Wiederholte Rücklastschriften, Überziehungen oder sonstige Konflikte mit der Bank
Nicht jeder dieser Gründe rechtfertigt jedoch automatisch eine Kontosperrung oder Kündigung. Häufig bestehen Prüfungs- und Begründungspflichten, die Banken nicht oder nur unzureichend einhalten.
Kontosperrung vs. Kontokündigung – rechtlicher Unterschied
Juristisch ist klar zu unterscheiden:
Kontosperrung
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In der Regel eine vorübergehende Maßnahme
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Dient der Prüfung eines Sachverhalts oder der Anforderung weiterer Unterlagen
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Das Vertragsverhältnis besteht fort
Kontokündigung
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Beendigung des Kontovertrags, ordentlich oder fristlos
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Führt zum dauerhaften Verlust des Kontos
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Unterliegt strengeren rechtlichen Anforderungen, insbesondere bei Zahlungskonten
In beiden Fällen ist entscheidend, ob die Bank vertraglich und rechtlich korrekt handelt und ob Ihnen Ansprüche auf Entsperrung, Fortführung oder ggf. Schadensersatz zustehen. Die Praxis zeigt auch, dass in Fällen der Kündigung der Geschäftsbeziehung Guthaben teilweise nicht ausgezahlt werden und Kunden vertröstet werden.
Vorgehen in der Praxis – so unterstütze ich Sie
Ein effektives Vorgehen erfordert Struktur und Priorisierung. Auch ist leider festzustellen, dass Banken teilweise nicht auf Briefe ihrer Kunden reagieren, oder nur mit Standardantworten. Ein anwaltlicher Schriftsatz hilft, Bewegung in die Sache zu bringen.
Üblicherweise ist der Ablauf wie folgt:
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Sachverhaltsaufnahme
Klärung von Zeitpunkt, Umfang der Sperrung/Kündigung und der von der Bank genannten Gründe. -
Rechtliche Einordnung
Prüfung der vertraglichen Grundlagen, bankrechtlichen Pflichten und der Verhältnismäßigkeit der Maßnahme. -
Aufbereitung der Unterlagen
Strukturierte Darstellung von Transaktionshintergründen und Herkunftsnachweisen, soweit erforderlich. -
Außergerichtliche Klärung
Schriftliche Kommunikation mit der Bank, Fristsetzung und rechtliche Argumentation. -
Durchsetzung Ihrer Rechte
Prüfung weiterer Schritte, etwa gerichtliche Geltendmachung, falls die Bank nicht reagiert.
Welche Unterlagen helfen?
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Schreiben der Bank (Sperrung/Kündigung/Anforderung)
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Legitimations- und Herkunftsnachweise (je nach Fall)
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Transaktionsübersicht
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bisher gefüllte Korrespondenz
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